La Fortuna
In La
Fortuna übernachteten wir im Hotel „Lomas del Volcano“ mit direktem Blick auf
den Vulkan Arenal. Meistens war er jedoch hinter den Wolken verschwunden.
Wir waren
gerade im Jacuzzi, als ein heftiges Gewitter kam. Als es nach einer halben
Stunde immer noch nicht aufhörte zu regnen, sind wir halt durch den Regen und
kleine Flüsse auf der Strasse ins Zimmer zurück gerannt J Pura Vida!
Am nächsten
Tag machten wir eine Wanderung im Regenwald zu einem Aussichtspunkt, wo man die
Hinterseite des Vulkans sehen kann. Auf dieser Seite ist er heute noch aktiv.
Bis 1968 glaubte man, dass der Vulkan erloschen ist. Doch dann ist er
ausgebrochen und hat das Dorf Tabacon zerstört, 50 Personen kamen ums Leben.
Seither ist der Arenal wieder aktiv und spuckt ab und zu Lava und Steine. Die
Einwohner „warten“ quasi auf den nächsten Ausbruch.
Am
Nachmittag sind wir im Städtchen „La Fortuna“ herumgeschlendert, haben ein
feines Steak gegessen und einige Souvenirs gekauft.
Monteverde
Am nächsten
Tag ging es weiter nach Monteverde. Wir sind übrigens mit den Minibussen von
„Interbus“ unterwegs. Diese führen Transporte von Hotel zu Hotel durch mit max.
8 Personen. So ist es sehr angenehm herumzureisen.
Der Weg
führte um den Stausee Arenal auf eine Holperstrasse ins Gebirge. Monteverde ist
auf 1500 m.ü.M. gelegen mitten in einem Nebelwaldgebiet. Wir übernachten im
kleinen Dorf Santa Elena.
Natürlich
mussten wir das Abenteuer „Canopy“ auch mal ausprobieren. Überall in Costa Rica
wird dies angeboten. An einem Drahtseil hängend kann man von Plattform zu
Plattform auf Baumkronenhöhe durch den Jungle gleiten. Wir hatten eine Tour
gebucht und waren die einzigen Touristen. Mit zwei Guides ging es dann los. Die
Tour dauerte ca. 1.5 Stunden und wir wurden an verschiedene Seile „gehängt“. 2 Tarzanlianen
führten uns senkrecht nach unten und am Schluss folgte der Höhepunkt: der
Tarzanswing. Von einer Plattform springt man nach unten (kurz im freien Fall)
und schwingt danach an einem Seil durch den Wald. Dies war natürlich sehr
amüsant!
Heute haben
wir den Selvatura-Park besucht, wo man mittels Hängebrücken über den Baumkronen
eine Wanderung machen kann. Der Nebelwald ist ähnlich wie in der Schweiz, die
Bäume sind extrem mit Moos bewachsen.
Am Schluss haben wir noch den Kolibri-Garten
besuch, wo viele Kolibris um uns herum schwirrten, um Nektar zu trinken.
Morgen geht
unsere Reise weiter an die Pazifikküste. Hasta luego!
