Donnerstag, 30. August 2012

La Fortuna und Monteverde

La Fortuna
In La Fortuna übernachteten wir im Hotel „Lomas del Volcano“ mit direktem Blick auf den Vulkan Arenal. Meistens war er jedoch hinter den Wolken verschwunden.
 
Wir waren gerade im Jacuzzi, als ein heftiges Gewitter kam. Als es nach einer halben Stunde immer noch nicht aufhörte zu regnen, sind wir halt durch den Regen und kleine Flüsse auf der Strasse ins Zimmer zurück gerannt J Pura Vida!
Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung im Regenwald zu einem Aussichtspunkt, wo man die Hinterseite des Vulkans sehen kann. Auf dieser Seite ist er heute noch aktiv. Bis 1968 glaubte man, dass der Vulkan erloschen ist. Doch dann ist er ausgebrochen und hat das Dorf Tabacon zerstört, 50 Personen kamen ums Leben. Seither ist der Arenal wieder aktiv und spuckt ab und zu Lava und Steine. Die Einwohner „warten“ quasi auf den nächsten Ausbruch.
 
 
 
Am Nachmittag sind wir im Städtchen „La Fortuna“ herumgeschlendert, haben ein feines Steak gegessen und einige Souvenirs gekauft.
 
Monteverde
Am nächsten Tag ging es weiter nach Monteverde. Wir sind übrigens mit den Minibussen von „Interbus“ unterwegs. Diese führen Transporte von Hotel zu Hotel durch mit max. 8 Personen. So ist es sehr angenehm herumzureisen.
Der Weg führte um den Stausee Arenal auf eine Holperstrasse ins Gebirge. Monteverde ist auf 1500 m.ü.M. gelegen mitten in einem Nebelwaldgebiet. Wir übernachten im kleinen Dorf Santa Elena.

 
Natürlich mussten wir das Abenteuer „Canopy“ auch mal ausprobieren. Überall in Costa Rica wird dies angeboten. An einem Drahtseil hängend kann man von Plattform zu Plattform auf Baumkronenhöhe durch den Jungle gleiten. Wir hatten eine Tour gebucht und waren die einzigen Touristen. Mit zwei Guides ging es dann los. Die Tour dauerte ca. 1.5 Stunden und wir wurden an verschiedene Seile „gehängt“. 2 Tarzanlianen führten uns senkrecht nach unten und am Schluss folgte der Höhepunkt: der Tarzanswing. Von einer Plattform springt man nach unten (kurz im freien Fall) und schwingt danach an einem Seil durch den Wald. Dies war natürlich sehr amüsant!



 
Heute haben wir den Selvatura-Park besucht, wo man mittels Hängebrücken über den Baumkronen eine Wanderung machen kann. Der Nebelwald ist ähnlich wie in der Schweiz, die Bäume sind extrem mit Moos bewachsen.



 
Am Schluss haben wir noch den Kolibri-Garten besuch, wo viele Kolibris um uns herum schwirrten, um Nektar zu trinken.

 
Morgen geht unsere Reise weiter an die Pazifikküste. Hasta luego!

Montag, 27. August 2012

Laguna de Lagarto

Laguna de Lagarto
Die letzten 2 Tage verbrachten wir abseits von Dörfern, Touristen, Hotels usw. Wir fuhren ca. 4 Stunden, wovon 3 Stunden Schotterwege waren. Die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn das nächste Paradies wartete auf uns: Die Laguna de Lagarto Lodge.
 
Wir wurden herzlich begrüsst und merkten schnell, dass wir mit zwei Ticos aus San José (Costaricaner) die einzigen Touristen sind (Nebensaison).
Die Lodge ist von 2 kleinen Seen umgeben und etwas erhöht gelegen, so dass man einen wunderbaren Ausblick hat. Überall hat es Hängematten und Schaukelstühle, so dass man richtig entspannen und auch Tiere beobachten kann. Wo man hin sah, waren Tucane, Kolibris, Schmetterlinge, Papageien und noch viele weitere farbige Vögel zu sehen. Hinter der Lodge ist direkt der Regenwald mit einigen Pfaden.
 
Auf den kleinen Seen hat es Kanus, mit welchen man selber ausfahren kann und mit etwas Glück Kaimane sieht.
 
Wir genossen die 2 Tage sehr! Ebenfalls machten wir eine Bootstour an die Grenze zu Nicaragua. Das letzte Dorf von Costa Rica „Boca San Carlos“ haben wir mit unserem Guide etwas genauer angeschaut und viel über das Leben dort erfahren.
 
Grenze Costa Rica - Nicaragua

 
 
Mit und ohne Guide machten wir einige Wanderungen im Regenwald, wo wir eine Schlange, farbige Frösche, Affen, Vögel etc. sahen. Die Natur ist einfach einmalig.
 



 
 
Das Klima war sehr warm und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Dementsprechend viele Mücken flogen herum und haben uns gestochen... Am Abend regnete es dann so richtig!
Jetzt sind wir in La Fortuna unterhalb des aktiven Vulkans Arenal. Hasta luego!

Freitag, 24. August 2012

Tortuguero und Sarapiqui

Tortuguero
Vom Dienstag bis Donnerstag gingen wir in den Tortuguero Nationalpark. Dieser Nationalpark ist bekannt für die grossen Meeresschildkröten, welche vom Juli bis September ihre Eier am Strand legen.
Wir wurden abgeholt und fuhren zu einem kleinen Hafen, wo es per Schiff auf dem Fluss weiterging. Auf dem Hinweg sahen wir bereits ein Krokodil, Affen und verschiedene Vögel. Wir übernachteten in der Mawamba Lodge, welche auf einer Lagune zwischen Fluss und dem Atlantik liegt. Auch das kleine Dorf Tortuguero befindet sich auf dieser Lagune. Von der Lodge aus machten wir zwei Bootstouren, wo wir sehr viele Tiere beobachten konnten.





 
 
 
Das Highlight war die Nachttour, wo wir die grossen Meeresschildkröten beobachten konnten. Diese kommen nach dem Eindunkeln an den Strand und suchen einen geeigneten Ort, um ein Loch zu graben und ihre Eier abzulegen. Da die grüne Meeresschildkröte vom Aussterben bedroht ist, werden diese durch eine Naturschutzorganisation geschützt. Es war sehr eindrücklich wie diese riesen Schildkröten im Dunkeln die Eier, welche wie PingPong-Bälle aussehen, legen. Ausser ein kleines Rotlicht, gab es kein Licht, da dieses die Meeresschildkröten stören würde und diese sofort in’s Meer zurück gingen.
Am Nachmittag sahen wir sogar eine Schildkröte am Strand. Dies ist eine Seltenheit, da sie normalerweise ausschliesslich in der Nacht an den Strand kommen. Wir konnten ihr zuschauen, wie sie ihr Nest begann zu graben. Doch es hatte so viele schaulustige Leute, dass sie wieder zurück ins Meer ging. Später erfuhren wir, dass es sich um die Hawskbill-Schildkröte handelte, welche sehr vom aussterben bedroht ist. Glücklicherweise kam sie etwas später nochmals an den Strand, um ihre Eier zu legen.

 
 
Puerto Viejo de Sarapiqui
Per Schiff ging es zurück und weiter nach Puerto Viejo de Sarapiqui. Wir fuhren am DelMonte- und Chiquita-Dorf vorbei, wo es Bananenplantagen, Wohnhäuser, Schulen und Verpackungsanlagen für Bananen gibt. Immer wieder fliegen kleine Flugzeuge über die Plantagen, welche die Bananen mit giftigen Spritzmittel besprühen.
 
In Puerto Viejo de Sarapiqui sind wir im Hotel El Bambu. Unser Zimmer ist Mitten im Jungle und wir haben einen Balkon mit Blick ins Grüne J. Dementsprechend hören wir ein Jungle-Konzert. Vor allem beim Eindunkeln ist dies sehr abwechlungsreich. Puerto Viejo de Sarapiqui ist überhaupt nicht touristisch und ein typisches Dorf in Costa Rica. Die Leute sind sehr freundlich und wir sind fast die einzigen Weissen auf der Strasse.
 
Heute haben wir eine „Schokoladen-Tour“ gemacht, wo wir im Regenwald erfahren haben, woher eigentlich die Kakaopflanze kommt und wie Schokolade gemacht wird. Rudolfo hat uns diesen Prozess vorgestellt und wird durften von der richtigen – eigens produzierten – Schokolade degustieren.
 
Das Wetter ist bis jetzt hervorragend. Es hat erst 2mal kurz geregnet, sonst ist es immer sonnig und ca. 30 Grad warm. Hasta luego!

Mittwoch, 22. August 2012

San José und Puerto Viejo

Zürich - San José
Nach 17 Stunden Reise via Madrid sind wir in San José angekommen. Costa Rica hat zur Schweiz 8 Stunden Zeitverschiebung. Wir sind um 15:30 Uhr (Schweizerzeit 23:30 Uhr) angekommen und wurden von einer Tica (=Costaricanerin) abgeholt. Sie hat uns ins Hotel in der Innenstadt gefahren. Wegen einem Loch in der Autobahn, welches repariert werden musste, hat die ganze Fahrt etwas länger gedauert J. Wir haben uns in Costa Rica sofort wohl gefühlt. Da San José nicht sehenswert ist und wir müde waren, haben wir in unserem Hotel „Fleur de Lys“ noch etwas gegessen und haben dann geschlafen.
San José - Puerto Viejo de Limon
In Costa Rica wird es um 18:00 Uhr dunkel. Es gibt keine lange Dämmerung. Entsprechend wird es um 06:00 Uhr bereits hell. Nach einem leckeren Frühstück mit frischen Ananas, Melonen, Bananen usw. wurden wir abgeholt, um nach Puerto Viejo de Limon zu fahren. Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden und führte durch Bananenplantagen, kleine Dörfer und vorbei an Chiquita und DelMonte Lagerhallen. Uns wurde bewusst, wie viele Bananen von hier in die ganze Welt verschifft werden.
 
 
Wir erreichten unsere Azania Bungalows im Jungle und sind in einem Paradies gelandet. Wir haben ein eigenes Bungalow, welches keine Fensterscheiben hat, sondern Moskitonetze und sind umgeben von wunderschönen Pflanzen. In der Nacht hört man diverse Tiere, auch Affen, welche schreien.
 
Den Nachmittag verbrachten wir mit Baden im Pool aber natürlich auch im Meer. Wir sind nun an der karibischen Küste und das Meer ist türkisblau und ca. 28 Grad… also wunderschön.
 
 
 
Die Leute sind sehr freundlich und das Lebensmotto ist „pura vida“. Das bedeutet, dass man alles gelassen nehmen soll und das Leben geniessen. Pura vida wird immer gesagt, wenn man etwas frägt, sich verabschiedet, nach dem Wetter fragt. Etc.
In Puerto Viejo de Limon hat es viele Lodges und kleine Restaurants, welche sehr schön eingerichtet sind.
Cahuita
Heute haben wir eine Schnorchel- und Wandertour gemacht. Wir wurden in den Nationalpark „Cahuita“ gefahren, bekamen unsere Schnorchelausrüstung und fuhren mit einem Schiff aufs Meer.



Oberhalb eines Korallenriffs mussten wir Schnorchel und Flossen anziehen und dann ging es los. Da wir noch nie geschnorchelt haben, war dies etwas abenteuerlich, da wir auf offenem Meer unsere ersten Schnorchelversuche machten. Aber das ging ganz gut und wir sahen schöne Korallen, verschiedene Fische, Rochen und sogar einen kleinen Haifisch. Danach gingen wir an den Strand und bekamen frische Ananas, bevor die Wanderung losging.



Durch den Regenwald liefen wir retour und sahen viele tropische Pflanzen, Faultiere, Affen, Schlangen, Gekos etc. Unglaublich wie vielfältig die Tier- und Pflanzenwelt hier ist. Am Schluss der Tour bekamen wir ein typisches Essen mit Reis, Bohnen, Fisch und Kochbananen.


 
Wir sind hier wirklich im Paradies gelandet und freuen uns riesig auf die nächsten 3 Wochen! Es ist jetzt schon genial und das Leben hier gefällt uns sehr gut. Bis bald und „Pura Vida“.

Donnerstag, 16. August 2012

Reiseroute

Schon bald geht es wieder los und wir fliegen nach Costa Rica!
3 Wochen Natur, Meer, Spanisch, Regenwald, Vulkane, Strand usw...

Gerne berichten wir euch wieder ab und zu, wo wir gerade sind und was wir so erleben.

Hier ist schon mal unsere Reiseroute:


Hasta Luego en Costa Rica!